Banner
Impressum

„Corona“ - Hygienevorschriften (Auszug)

Folgende Grundregeln für Selbsthilfegruppentreffen sind für die Ein­hal­tung von Abständen, Hygiene und die Unterbrechung von In­fek­ti­ons­ket­ten wichtig für uns in Niedersachsen wichtig.

Grundsätzlich: Gruppenmitglieder, die möglicherweise an Covid19 erkrankt sind, bleiben in jedem Fall zu Hause! Die Covid19-Erkrankung zeigt sich in einer Reihe von Symptomen, die aber häufig nicht eindeutig zuzuordnen sind. Diese Symptome können auf der Website der Bundes­zentrale für gesundheitliche Aufklärung nachgelesen werden.

Erste und wichtigste Regel: Abstand halten, keine körperlichen Be­rüh­run­gen Der Abstand zwischen zwei Personen sollte mindestens 1,5 am besten 2 Meter betragen. Bei Treffen in geschlossenen Räumen ist daher unbedingt zu beachten, dass Stühle entsprechend weit auseinander ste­hen. Die Abstandsregel gilt ebenfalls für das Betreten und Verlassen des Gruppen­raums, Treppen­häuser, Flure etc. Die Gruppenmitglieder geben sich nicht die Hand und nehmen sich nicht in den Arm.

Die Abstandsregel gilt der Vermeidung einer Tröpfcheninfektion.

Zweite Regel: Hygieneregeln beachten Gemeinschaftseinrichtungen, so auch Gruppenräume, sind durch das Zusammenleben und die Zu­sam­men­ar­beit einer Vielzahl von Personen von besonderer hygienisch-epi­de­mio­lo­gi­scher Bedeutung. Sie bedürfen deshalb großer Aufmerksamkeit, um das Wohlbefinden und die Gesundheit zu hygienischem Verhalten - besonders auch im Hinblick auf Infektionskrankheiten - zu sichern.
Die einzelnen Punkte der Hygiene- und Abstandsregeln entnehmt bitte der Anlage.

Dritte Regel: Lüften hilft Der Gruppenrum sollte mindestens vor und nach dem Gruppen­treffen, besser noch auch zwischendurch, gelüftet werden.

Die Lüftungsregel gilt der Vermeidung einer Aerosolinfektion. Je länger Menschen sich in einem geschlossenen Raum mit Infizierten befinden, desto wahrscheinlicher wird eine Infektion.

Vierte Regel: Maske tragen! Eine Maske kann schützen. Eine Maske aus Baumwolle oder ähnlichem Material (= Volksmaske/Community-Maske/Mund-Nasen-Schutz) und auch eine OP-Maske schützen vor allem die anderen Mitglieder der Selbsthilfegruppe. Die beim Sprechen oder Atmen entstehenden Aerosole und auch Tröpfchen werden durch die Masken nicht so weit in den Raum getragen. FFP2- und FFP3-Masken gehören zur medizinischen Schutzausrüstung im Rahmen des Ar­beits­schut­zes. Eine FFP2- oder FFP3-Maske ohne Ausatemventil dient dem Eigen- und dem Fremdschutz. Eine Maske mit Ausatemventil dient dem Eigenschutz. Masken sind ein zusätzlicher Schutzbaustein. Eine Maske allein bietet aber keinen 100prozentigen Schutz. Die anderen Schutzmaßnahmen müssen daher trotz Maske sorgfältig eingehalten werden.

Das Tragen einer Maske ist ein zusätzlicher Baustein zum Schutz vor Tröpf­chen- und Aerosolinfektion.

Fünfte Regel: Führen einer „Corona-Liste“ „So lassen sich In­fek­ti­ons­ket­ten nachverfolgen“
In einer Corona-Liste notiert man, wen man an welchem Tag getroffen hat – und eventuell auch, wo und wie lange. So können diese In­for­ma­tio­nen den Behörden auf der Suche nach Infektionsketten helfen. Ein Muster dieses Plans habe ich beigefügt.

Im Falle einer Infektion eines Gruppenmitglieds muss das zuständige Ge­sund­heits­amt möglichst schnell Kontaktpersonen informieren können. Daher ist eine Teilnehmer*innenliste unabdingbar.

Die Liste ist ausschließlich für die Rückverfolgung von Kontakten durch das Gesundheitsamt gedacht, es sei denn, die Gruppe beschließt unter Ein­haltung der Datenschutzgrundverordnung einen weiteren Ver­wen­dungs­zweck. Die Teilnahmeliste dient der schnellen Nachverfolgung und Un­ter­bre­chung von Infektionsketten.

Sechste Regel: Zuständigkeiten/Verantwortlichkeiten Um die Regeln gut einhalten zu können, sollten eine oder besser mehrere Personen er­nannt werden, die für die Einhaltung der unterschiedlichen Re­geln ver­ant­wort­lich sind.

Jede*r Teilnehmer*in ist darüber hinaus dafür verantwortlich, bei ei­ner eigenen Er­krankung nicht zu den Gruppentreffen zu erscheinen, um die anderen nicht anzustecken.

Die Festlegung von Zuständigkeiten und das Tragen der eigenen Ver­ant­wor­tung für sich und andere erleichtert die Einhaltung von Regeln und bildet eine Basis für einen vertrauensvollen Umgang miteinander.

Siebte Regel: Reden hilft und keine Panik Es ist empfehlenswert beim ers­ten Treffen in der Gruppe über die Regeln zu sprechen, sich über die Inhalte und den Sinn klar zu werden und eventuelle (auch persönliche) Probleme mit den Regeln rechtzeitig erkennen zu können.

Bei Fragen und Problemen die in der Kommune zuständige Stelle fragen (z.B. das Gesundheitsamt oder Ordnungsamt).

Das gemeinsame Sprechen über Regeln und auch Probleme, die mit den Regeln verbunden sind, hilft, die Situation zu meistern und fördert die Ge­mein­sam­keit und das Vertrauen in der Selbsthilfegruppe.

Hinweis: Es besteht keine Begrenzung bzgl. der Teilnehmeranzahl. Der Raum muss groß genug sein, um die Abstandsregeln einhalten zu können. Sollten die gesetzlich Vorschriften aufgrund der Gegebenheiten z. B. Eures Gruppenraumes (Einhaltung der Abstandsregel) nicht eingehalten werden können, so ist ein Gruppentreffen derzeit leider noch nicht möglich und muss auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Falls noch Un­klar­hei­ten sind, könnt ihr uns jederzeit gerne anrufen.

Vechta, 19. Juni 2020

Kreuzbund Landesverband Oldenburg e.V.
- Der Vorstand -